Gasballon oder Heissluftballon?

Da die Tragkraft von Heißluft ein gutes Stück geringer ist als die von Wasserstoff oder Helium, muss das Volumen eines Heißluftballons wesentlich größer sein als das eines Gasballons.

1.000 m³ Heißluft tragen bei einer Temperaturdifferenz von 100° Celsius 346 kg – die gleiche Menge Wasserstoff ist in der Lage, 1,2 Tonnen zu heben.



Ballonhüllen von Heißluftballonen haben üblicherweise ein Volumen zwischen 3.000 m³ und 5.000 m³. Das Höchstzulässige Volumen in Deutschland beträgt 12.000 m³.

Vom Piloten des Heißluftballons können die Feuerstöße des Gasbrenners sehr genau geregelt werden. So ist es möglich, die Fahrthöhe des Heißluftballons fast zentimetergenau zu steuern.

Gasballone werden auch Helium- bzw. Wasserstoff-Freiballone genannt. Sie bestehen aus dem Ballonkorb, der Ballonhülle und einem Netz. Auch für Laien sind sie ganz einfach von Heißluftballonen unterscheidbar, denn sie nahezu rund und unten geschlossen.

Viele kleine Sandsäcke werden als Ballast mitgenommen und bei nachlassender Tragkraft des Gases in mit einer Schaufel in kleinen Portionen abgeworfen. Soll der Ballon sinken, öffnet man einfach das Ablassventil.
Wussten Sie das? Die erste Weltmeisterschaft der Gasballone fand 1976 in Deutschland statt. 20 Teams in Augsburg kämpften um den WM-Titel.

Überraschender Sieger war Schweiz II, Vizeweltmeister wurde Deutschland II (Piloten: Heppeler/Schürer) und Dritter wurde Deutschland I (Reisch/Märkl).

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